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» Daten und Quellcode von dBASE/DOS

Infos zu dBASE unter Windows

Der Name dBASE ist in der Programmierung und besonders im Bereich Datenbanken nicht mehr wegzudenken. Schon zu DOS-Zeiten war es ein bekanntes und verbreitetes Produkt. Aber es gibt auch eine aktuelle und sehr moderne Version für Windows. Sie erweitert die bekannte Sprache dBASE um objektorientierte Details und zahlreiche neue Möglichkeiten.

Mit dBASE Plus und dBASE Personal entwickeln Sie echte Windows-Programme! Die alten Befehle wie USE, APPEND und REPLACE etc. können wie vor Jahrzehnten verwendet werden. Das erleichtert den Umstieg und die Portierung alter DOS-Programme erheblich. Ergänzend gibt es neue und erweiterte Möglichkeiten, um auf Tabellen und Datenbanken zuzugreifen.

Ein moderner Formular-Designer hilft bei der Gestaltung von Fenstern und Bildschirmmasken. Berichte und Auswertungen können mit dem eigenen Report-Designer und Fremdprodukten wie Combit List & Label oder Crystal Reports Professional erzeugt werden. Und für Profis gibt es direkten Zugriff auf die Windows-API, auf OCX- und COM-Objekte und auf externe DLLs.

Es gibt zwei Versionen: dBASE Personal für den eher privaten Gebrauch und dBASE Plus für den professionellen Bereich. Die professionelle Version ist inkl. Runtime, die Sie zusammen mit Ihren dBASE Plus Programmen weitergeben können. Ihre Kunden brauchen dann kein eigenes dBASE Plus erwerben, sondern nur diese Runtime und Ihr Programm installieren.

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Unterschiede dBASE Personal/Plus

Die Tabelle zeigt die wesentlichen Unterschiede zwischen dBASE Personal und dBASE Plus.

Programmfunktion dBASE Personal dBASE Plus
Befehlsfenster für schnelle und direkte Befehlsausführung ja ja
Regiezentrum für bequemes Dateien-Management ja ja
Designer für Tabelle, Formulare, Menüs, Reports etc. ja ja
Experten für Formulare- und Datenbank-Definitionen ja ja
"Alte" dBASE-Befehle wie USE, REPLACE, LOCATE etc. fast alle (*) fast alle (*)
"Neue" dBASE-Befehle für Datenklassen und Abfragen ja ja
"Alte" Prozeduren-orientierte Programmierung ja ja
"Alte" rein Befehls-orientierte Programmierung ja ja
"Neue" objektorientierte Programmierung ja ja
Anwendung von SQL-Befehlen und Abfragen ja ja
Gegenseitiger Aufruf von Programmdateien mit DO ja ja
Zugriff auf die Windows-API und Windows-Funktionen ja ja
Unterstützt 64bit Windows (Vista, Windows7) ja ja
Netzwerk- und Mehrbenutzer-Fähigkeiten ja ja
Weiterverwendung von alten DOS-Datenbeständen ja ja
Weiterverwendung von alten DOS-Quellcodes teilweise (*) teilweise (*)
Einfach-Indizes (.NDX) und Mehrfach-Indizes (.MDX) ja ja
Weiterverwendung von Clipper-Indexdateien (.NTX) nein nein
Memodateien und Einbindung von Grafiken (.DBT) ja ja
Ausführliche Online-Hilfe und Beispiele in deutsch ja ja
Nutzbar mit der Buchreihe dBASE lebt! ja ja
Eigenständige EXE-Programme per Runtime nein ja
Weitergabe eigener Programme ohne Quellcode nein ja
Projekt-Verwaltung, Installations-Tools etc. nein ja
Web-Anwendungen, Web-Entwicklung etc. nein ja
Visual dBASE 5.x im Lieferumfang enthalten nein ja (**)
dBASE 5.0 für DOS im Lieferumfang enthalten nein ja (**)
Geeignet für Privatanwender, Vereine etc. ja ja
Geeignet für Firmen und kommerziellen Einsatz eventuell ja
Geeignet für professionelle Entwickler eventuell ja

(*) Details zur DOS-Kompatibilität enthält der Text des nächsten Abschnitts.
(**) Visual dBASE und dBASE/DOS optional auf Anfrage per Download-Link.

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Daten und Quellcodes von dBASE/DOS

Alte dBASE/DOS-Quellcodes müssen im Regelfall angepasst werden. Wie stark hängt vom jeweiligen Einzelfall ab, dies lässt sich aufgrund der Komplexität und der Vielfalt früherer DOS-Programmiertechniken nicht pauschal beantworten. Vorallem im Bereich der Ein- und Ausgaben (also der Anwender-Schnittstelle) ist mit Änderungsbedarf zu rechnen, während Datenbankbefehle (USE, SELECT, LOCATE, REPLACE etc.) und Programmabläufe (IF, FOR, DO, WHILE etc.) häufig ohne oder mit geringen Änderungen übernommen werden können.

Einige alte Befehle, z. B. SAY, GET und ACCEPT funktionieren unter Windows aber nicht mehr. Weil sich Aufbau und Programmierung von Ein- und Ausgaben unter Windows sehr stark von früheren DOS-Methoden unterscheiden werden dazu jetzt Formulare und Dialoge verwendet. Alle Windows-Versionen von dBASE enthalten dafür Designer und Assistenten, die den dafür nötigen Quellcode erstellen. Bei Bedarf können Sie diesen Quellcode danach manuell ändern.

dBASE/Windows-Quellcode ist meist nicht mit alten dBASE/DOS-Versionen nutzbar, da im Regelfall auch neue Techniken verwendet werden und neue Befehle darin enthalten sind.

Datenbestände in .DBF-Dateien, aber auch Indizes und Memos können so verwaltet werden, dass sowohl mit dBASE/DOS als auch mit dBASE/Windows darauf zugegriffen werden kann. Insbesondere während der Übergangsphase ist diese Kompatibilität der Daten sehr hilfreich. Sogar das leidige Problem mit den Umlauten bekommt man über Sprachtreiber in den Griff.

Mit Ausnahme der von dBASE Personal nicht unterstützten Funktionen und Befehle sind die Quellcodes beider Versionen grundsätzlich zueinander kompatibel. Ein mit dBASE Personal entwickeltes Programm wird im Regelfall ohne jede Änderung mit dBASE Plus nutzbar sein. Umgekehrt gilt dies meistens auch, sofern spezielle in dBASE Personal nicht enthaltene Funktionen wie z. B. Web-Klassen und Web-Programmierung nicht verwendet werden.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben zögern Sie bitte nicht uns zu » kontaktieren.

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